Tech-Ecke / Lasercutter

China Lasercutter - K40

Auf diesen Seiten möchte ich ein paar Informationen rund um den China Lasercutter K40 zusammentragen., wie z.B. Softwarealternative, empfehlenswerte Umbauten, Einstellungen...
Auf der Suche nach einem Schneideplotter welcher auch dünnen Karton bzw. Dichtungspapier scheiden kann bin ich über den K40 Lasercutter gestolpert. Aufgrund des Preises von nicht einmal 300 EUR und mangels leistungsfähiger Schneideplotter in diesem Preissegment habe ich mich dann kurzer Hand für den Lasercutter entschieden und diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Ganz im Gegenteil, denn mit dieser kleinen Kiste kann man mehr als nur Pappe schneiden.
Das Gerät kommt fertig aufgebaut und mit grob vorjustiertem Laser an, so dass man prinzipiell direkt schon loslegen könnte. Jedoch empfiehlt es sich zunächst mal alle Kabelanschlüsse auf korrekten und festen Sitz zu kontrollieren. Insbesondere bei den Anschlüssen am Mainboard und die Erdung vom Gehäuse (innen, hinten rechts) wurden von vielen Anwendern mit Netz bemängelt. Häufige Fehler und Mängel sind: Nicht festgezogene Klemmen, einzelne aufgedröselte Adern die bis zu benachbarten Klemme reichen, Erdung ohne kontakt zum Gehäuse (Lack) und noch vieles mehr. Bei meiner Maschine war dies leider auch nicht anders.




Inhalt

Laser Justieren
Um- und Anbauten
Software
Einstellparameter


Laser Justieren

Um eine akzeptable Schneideleistung des Gerätes zu bekommen muss der Lasers nach dem Transport durch Spedition und Post  definitiv justiert werden . Zum einen müssen die Umlenkspiegel so ausgerichtet werden, dass der Laserstrahl immer mittig in die dafür vorgesehene Öffnung am Laserkopf trifft, egal in welcher Position er sich befindet. Zum anderen muss sich der Tisch bzw. die zu lasernde Fläche im richtigen Abstand zur Linse befinden.

Aufbau der Lasereinheit

Der Laserstrahl wird in der Röhre erzeugt und über drei Spiegel umgelenkt und über eine Linse gebündelt bevor er den Laserkopf in Richtung Werkstück verlässt.

Laserröhre und Kreuzsupport ausrichten

Es ist nicht unbedingt notwendig die den Kreuzsupport und die Laserröhre auszurichten, jedoch bin ich der Meinung dass sich dadurch die Justage der Spiegel spürbar einfacher gestaltet.

Spiegel ausrichten

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Fokus einstellen

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Um- und Anbauten

Die hier aufgeführten Umbauten sind für einen zufriedenstellenden nicht notwendig. Jedoch ist das Potentiometer-Upgrade und die Luftspülung des Laserkopfes sehr empfehlenswert und der Umbau des Werkstücktisches sinnvoll.  

Potentiometer

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Luftspülung des Laserkopfes

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Umbau des Werkstücktisches

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Optik-Upgrade

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Geschlossene Wasserkühlung

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Software

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Einstellparameter

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Wer lange Zeit an seinem Laser Freude haben möchte, sollte diesen nicht immer im oder gar über dem Grenzbereich betreiben. Das trifft für die Mechanik aber auch für den Laser selbst zu. Auch wenn die Werte von Maschine zu Maschine wohl aufgrund von Fertigungstoleranzen abweichen können, so habe ich an meinem Gerät folgende persönlich Grenzwerte ermittelt.

Laserleistung:

Generell gilt: Je höher die eingestellte Leistung desto größer die Alterung. Allgemein wird die Lebenserwartung von C02-Röhren mit 1500 - 2000h angegeben. Diese Zeiten werden jedoch unter Laborbedingungen ermittelt. Das bedeutet z.B. 80% Leistung, im kontinuierlichem Betrieb bei konstanter Temperatur. Tatsachlich wird die Lebensdauer der K40 Röhre im Alltagsbetrieb dann vermutlich signifikant geringer ausfallen. Zum einen wird sie nicht unter Laborbedingungen betrieben und zum anderen reden wir hier von einem Low-Budget-China-Produkt. Beim Schneiden sollte man also nur soviel Leistung abrufen wie auch tatsächlich benötigt wird um durch das Material zu kommen und nicht immer den Regler bis zum Anschlag aufdrehen. Zumal mein Laser seine maximale Schneidleistung bei etwas unter 12 mA, alles darüber ist ohnehin für den Fuß. Ich setze mal voraus dass der verbaute Amperemeter halbwegs genau ist.

Geschwindigkeit

Beim Rastergravieren fahre ich nicht schneller als 250 mm/s und auch nur wenn ich es eilig habe, in der Regel um die 200 mm/s. Ab 300 mm/s bemerke ich bereits Schrittverluste vom Schrittmotor und somit verzerrte Motive.
Beim Vektorgravieren gehe ich auf 50 mm/s. Bei großen Motiven mit weichem Übergang, also Radien auch mal darüber. Bei engen kantigen Motiven mit viel Richtungswechsel wie z.B. kleine Schrift nicht mehr als 35 mm/s.
Beim Schneiden, wenn es nicht gerade Papier ist liegt man ohnehin weit unterhalb der erhöhten Belastung der Mechanik.


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[letzte Aktualisierung 04.03.2020]