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  Drehzahlregler MAG 1023/30/40

Der Drehzahlregler am MAG 1023/30/40 dient nicht nur die maximale Drehzahl zu begrenzen sondern er regelt über den gesamten Drehzahlbereich und stabilisiert auch das Standgas. Deshalb ist für eine ausgeglichene Laufkultur die einwandfreie Funktion des Reglers unerlässlich. Den Drehzahlregler zu verändern oder gar zu umgehen ist also keine gute Idee und sollte nur in Ausnahme- und Notfällen in Betracht gezogen werden.



Der Aufbau

Im inneren des Motors sitzt der Fliehkraftsteller. Dieser hat zwei Schwungmassen, eine Schiebehülse und wird durch ein Zahnrad (über Nockenwelle) angetrieben. Der innere Reglerheben liegt über seine „Fahne“ an der Schiebehülse an und ist über dessen Welle im Motorblock gelagert. Die Schiebehülse kann den Reglerhebel nur begrenzt bewegen/drehen. Die Anschlagschraube lässt hier nur wenige Grad Drehung zu. Auf der Welle des inneren Reglerhebels sitzt der Äußere Reglerhebel. An diesem wiederum wird die Reglerfeder und gegenüber die Reglerstange befestigt die wiederum die Drosselklappe des Vergasers ansteuert. Betrachtet man den äußeren Reglerhebel als Wippe, so wird auf der linken Seite die Reglerstange zum Ansteuern der Drosselklappe und auf der gegenüberliegenden Seite der Gaszug über die Reglerfeder eingehagen . Zum Schluss wäre noch die Kabelrückzugsfeder zu nennen, die zum einen dafür sorgt dass die Seele des Bowdenzugs beim Wegnehmen vom Gas zurückgezogen wird, aber auch dafür sorgt das der äußere Reglerhebel zurückgestellt wird.

Funktionsweise bei Motor Aus

Beim Gasgeben wird der Reglerhebel entgegengesetzt des Uhrzeigersinn gedreht bis dieser zum Anschlag kommt. Die Drosselklappe ist dann maximal geöffnet. Gibt man darüber hinaus weiter Gas, so wird lediglich die Reglerfeder vorgespannt. Der Anschlag des Reglerhebels ergibt sich durch die maximale Rückstellung des Fliehkraftstellers, also Schiebehülse ganz eingefahren und Gewichte eng anliegend. Nimmt man das Gas wieder zurück, so verliert zunächst die Reglerfeder ihre Vorspannung und danach dreht sich der Reglerhebel im Uhrzeigersinn, angetrieben von der Kabelrückzugsfeder wieder zurück in die Ausgangslage, also Drosselklappe maximal geschlossen (Standgas).

Funktionsweise bei Motor An

Beim Gasgeben wird der Reglerhebel entgegengesetzt des Uhrzeigersinn angetrieben, wird jedoch vom Fliehkraftsteller daran gehindert, wodurch sich die Reglerfeder etwas dehnt und somit vorspannt. Erhöht man durch weiteres Gas geben die Vorspannung soweit bis diese größer ist als die Gegenkraft der Schiebehülse des Fliehkraftstellers, so dreht der Reglerhebel weiter und öffnet die Drosselklappe. Dadurch steigt die Drehzahl des Motors und mit ihm auch die des Fliehkraftstellers und letztlich auch die Kraft der Schiebehülse gegen die Reglerfeder. Das System pendelt sich hierdurch gemäß der vorgegebenen Gasstellung in einer bestimmten Drehzahl ein.

Erfährt der Motor nun Last und die Drehzahl senkt sich ab, so verringert sich auch die Schiebehülsenkraft gegen die vorgespannte Reglerfeder. Dadurch kann der Reglerhebel weiter drehen und die Drosselklappe entsprechend weiter öffnen bis sich das System wieder einpendelt. Der Motor gibt also selbsttätig Gas und versucht die Drehzahl beizubehalten. Umgekehrt wird aber bei Lastabfall auch das Gas wieder zurückgenommen um die Drehzahl beizubehalten.

Alle Komponenten des Reglers, insbesondere die Federn sind aufeinander abgestimmt. Wird diese Balance z.B. durch starke Verschmutzung, Schwergängigkeit oder gedehnte Reglerfeder gestört, so kann das System nicht mehr sauber arbeiten was sich negativ auf die Laufkultur des Motors auswirkt.


Funktion prüfen und Störungen beseitigen

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Einstellen des Reglers

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Die Option Drucken funktioniert erst ab Netscape V4.0 bzw. I-Explorer 5.0 !"
[letzte Aktualisierung 13.04.2020]