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     Diode

   Grundlegendes (Schaltdiode)

 
 

Es gibt die verschiedensten Arten von Dioden, für mehr oder weniger spezielle Anwendungen, wie beispielsweise Zenerdiode, Tunneldiode, Fotodioden, Leuchtdioden... Wenn nur von einer Diode die Rede ist, dann sind in der Regel Gleichrichter- und Schaltdioden gemeint, um die es hier erst mal geht. Gleichrichterdioden sind Leistungsdioden, die wie ihr Name schon verrät, in erster Linie zum gleichrichten von Wechselspannungen benutzt werden. Man bekommt sie für Ströme von wenigen Milleampere, bis hin zu mehreren hundert Ampere. Bei Schaltdioden geht es mehr um die Schaltgeschwindigkeit, als um die Belastbarkeit.
Dioden besitzen eine Anode und eine Kathode. Die Kathode ist in der Regel mit einem farblich abgesetzten Ring gekennzeichnet. Selten wird dies auch durch eine Einkerbung oder Abschrägung angegeben. Dioden lassen den Strom nur in einer Richtung zu. Liegt Plus an der Kathodenseite an, so wird, bis auf einen vernachlässigbar kleinen Sperrstrom, kein Strom fließen (Sperrrichtung). Liegt Plus, wie in den beiden Darstellungen weiter unten gezeigt, an der Anodenseite der Diode an, so wird der Strom fließen. Zu berücksichtigen ist jedoch, ein genereller Spannungsabfall von 0,6V bei Silizium-Dioden. Das bedeutet auch, dass ein Strom > 0,6V anliegen muss, damit auch an der Kathodenseite was rauskommt. Heutzutage wird man wohl so gut wie nur noch Silizium Dioden antreffen. Es gibt allerdings auch noch Dioden die Germanium als Halbleitermaterial besitzen, hier ist der Stromabfall 0,2V. Zu beginn der Halbleitertechnik war übrigens Germanium das Standartmaterial und wurde später durch Silizium abgelöst. Dennoch trifft man hier und da auch noch Germaniumtypen an.

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[letzte Aktualisierung 04.12.2007]